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Grenzlandwettstreit 09

von Jan Willing | Freitag, 17. April 2009, 20:21

Der Grenzlandwettstreit 2009 ist vorbei, und auch in diesem Jahr können wir wieder mit einem sehr guten Ergebnis glänzen.

Doch zunächst zum Tagesablauf: Früh morgens um 6 Uhr an der Lankerner Schule: Der Bus steht bereit, wir natürlich auch.Leicht verschlafen, etwas angespannt, aber trotzdem gut gelaunt. Nach kurzem Anwesenheitscheck geht es ab in den Bus und auf nach Velen.

Pünktlich angekommen geht es auch direkt ans Instrumente aufbauen. Jeder hilft mit, alle greifen sich kräftig unter die Arme. Der ein oder andere packt schonmal seine Flöte zurecht und prüft, ob die Griffe und Läufe noch sitzen.

Und schon geht es los in die erste Runde: Nachdem wir uns alle fleißig eingespielt haben, stehen wir auch schon um kurz nach 8 Uhr auf der Bühne: American Patrol soll es heißen und das wird es dann auch.

Kurze Zeit später steht fest: Wir haben uns direkt auf den 2. Platz der A-Klasse katapultiert: Ein Wahnsinns-Ergebnis mit dem keiner von uns gerechnet hatte! Allein der Sz-Südlohn stellt uns noch in den Schatten.

Nun ist die Jugend dran. Auch hier ist die Nervosität groß, gerade die jungen Trommler, aber auch einige neue Flötisten spielen zum ersten Mal mit.

Der Auftritt funktioniert. Aber die Konkurrenz ist groß. Mit den Märschen Jubelklänge und University of Pennsylvania holen wir uns schließlich den 5. Platz. Bei der starken Konkurrenz ein durchaus lobenswerter Platz!

Nun geht es in die 2. Runde der Marschklasse. Viel zu verlieren haben wir nicht, denn unser Tagesziel haben wir bereits weit übertroffen. Mit dem Kronprinzen "Olav" starten wir los. Alles läuft gut, doch bei den drei Konkurrenten in der A-Klasse läuft es besser. So müssen wir uns hier schließlich mit dem etwas undankbaren aber trotzdem sehr guten 4. Platz zufrieden geben.

Vor der Mittagspause kommen nun die ganz Kleinen zum Zug: Unsere Schülerklasse. Mit gut eingeübten und brillant vorgetragenen Stücken holen sie sich schließlich ihren verdienten Pokal ab.

Als nächstes heißt es erst mal Kräfte tanken. In einer exzellenten Gaststätte werden wir versorgt. Das Essen stimmt, die Getränke stimmen, da stimmt natürlich auch die Stimmung!

Am Nachmittag geht es dann in die letzte Runde. Die sogenannte Königsklasse. Südamerikanische Impressionen heißt das Stück, dass es zu spielen gilt. Ein letztes Mal angespannt, ein letztes Mal alles geben. Und wir geben alles, teilweise sogar zu viel. Mit nur 2 Punkten auf den dritten Platz erreichen wir schließlich "nur" Platz 6. Ärgerlich, aber auch hier wieder über unseren Erwartungen!

Nachdem dann unser letztes Stück gespielt ist, geht es endlich in die verdiente Pause. Im großen Stuhlkreis wird zusammen gelacht, unterhalten und ein wenig getrunken. Bis zur Siegerehrung vergeht die Pause wie im Flug.

Bei der Siegerehrung konnten wir uns dann unsere bereits genannten Platzierungen abholen. In der Gesamtwertung gehörten wir dann sogar noch zur Top 5, um genau zu sein zur Top 4. Ein durchaus sehenswertes und wirklich gutes Ergebnis.

Der Grenzlandpokal ging in diesem Jahr erneut an den sehr starken Spielmannszug Südlohn. Im nächsten Jahr trägt der Sz Vardingholt-Kirche den Grenzlandwettstreit aus. Für eine wirklich gute Durchführung bedanken wir uns bei den Vereinigten Spielleuten aus Velen.

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