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Zeltlager 2009

von Jan Willing | Montag, 20. Juli 2009, 20:07

Zeltlager 2009
Wir schreiben das Jahr 2009. 
Es ist Donnerstag, der 16.07, etwa halb 4 Uhr Nachmittags!
Treffpunkt: Lankerner Schule, 
Anlass: Zeltlager 2009.
Die ersten Kinder und Jugendliche, sowie einige, die sich unter 16 verhalten, aber schon weit über 16 sind, treffen ein! 
Taschen werden eingeräumt, Zelte verstaut, der Sturzhelm aufgesetzt, das Fahrrad aufgepumpt und ein letzter Blick zu Mama und Papa! 
Dann geht es los. 
Ein ganzes Wochenende liegt vor uns!
Aber erst einmal müssen die guten 15 km zum Lagerplatz gefahren werden!
Erst einmal muss der Berg bezwungen werden. 
Es wird geradelt und geradelt!
Nach einer kurzen Rast am Flugplatz geht es weiter!
Und gegen halb 6 sind wir dann endlich da!
Schweißgebadet, aber glücklich wird der zuvor eingeräumte Anhänger wieder ausgeräumt!
Die ersten Zelte stehen schon, aber die letzten noch lange nicht!
Später am Abend treffen wir uns zum Essen. Selbstgemachte Salate und leckere Kräuterbaguettes stehen bereit!
Unsere Kochfrauen Margret, Helga, Gabi und Heike sind bereits auf Hochtouren am Ackern!
Unsere Mäuler müssen schließlich gestopft werden!
Dann werden die Gruppen gelost.
Unser Motto in diesem Jahr: Indianer
Nun muss sich jede Gruppe erst einmal einen Namen überlegen:
Der ist schnell gefunden:
Die Wanga-Tangas
Die wilden Kussis
Die Girlianer 
Die Halli-Gallis!
Jetzt wird das Zeltlagerwappen bemalt. 
Auch hier darf sich jede Gruppe wieder fleißig auslassen!
Als auch dies geschafft ist, geht’s zum gemütlichen Teil des Abends über!
Das Lagerfeuer brennt schon, die ersten Kiddies machen sich Stockbrot.
Aber auch die ersten müden Augen sind schon zu sehen!
Um 24 Uhr ist dann Schluss!
Alles, was noch keine 16 ist, geht ab ins Bett; schließlich stehen noch ein paar harte Tage an.
Aber frei nach dem Motto: „Nur die harten komm’n in Garten“ bleibt der Rest noch wach!
Die letzten Augen schließen sich erst gegen halb 4.
Doch der Wecker ist hart:
Pünktlich um 8.02 Uhr schmeißt Tobi die Musik an und wirft die restliche Meute aus dem Bett!
FRÜHSTÜCKSZEIT. 
Leckere Eier, frische Milch, Brötchen, Aufschnitt, und ein Güllewagen, der alle 10 Minuten das Nachbarsfeld düngt…
Da bleibt kein Magen leer, auch wenn sich die Luft phasenweise „grün“ färbt.
Nach dem Spülen geht das Programm weiter:
Jede Gruppe soll sich passende Kostüme erstellen, ein Tippi samt Marterpfahl und Wappen bauen, und einen Regentanz aufführen…
Viel Arbeit für den Vormittag… 
Und so ist es auch kein Wunder, dass die Zeit wie im Flug vergeht!
Zum Mittagessen gibt’s schließlich Nudeln mit Hackfleischsoße… 
Ein wahrer Genuss. 
Nach dem Essen geht’s weiter…
Da eigtl. noch keiner mit seiner Arbeit fertig ist, wird erstmal weiter gebastelt…
Zur Verfügung stehen übrigens Massen an Krepppapier, Bänder, Müllbeutel, Stifte, Farben, etc…  
Gegen 4 Uhr steht dann das nächste Spiel an: Fahnenjagd!
Jede Gruppe muss versuchen, den anderen Gruppen sogenannte Lebensbändchen zu stehlen, sowie sein eigenes Wappen verteidigen!
Beide Dinge bringen nämlich Punkte. 
Und Punkte sind wichtig!
Nach kurzer Zeit steht fest: „Hier wird fleißig gerannt, geklaut, verbrüdert und gelacht, aber auch verbittert geguckt, wenn auf mal das eigene Wappen weg ist“
Am Ende sind wir alle K.O., und jeder ist froh, dass er ein paar Minuten Zeit hat, sich auszuruhen, Doppelkopf oder Halli-Galli zu spielen, oder anderweitig Dinge zu tun!
Nach dem hochgradig süchtig machendem Abendessen (Kartoffelpfannekuchen) geht es dann über zum Vorstellen der Regentänze und Tippis!
Noch einmal wird quer durch den Wald gerannt. 
Diesmal jedoch in tollen Kostümen und ohne Konkurrenzdruck.
Jeder Tanz hat etwas Besonderes und jeder Tanz wird ordentlich gewürdigt! 
Nach einer Pause geht’s über zur Nachtwanderung.
In diesem Jahr sind Knicklichter versteckt worden, die es zu finden gilt!
Schnell steht fest: „Das geht echt schnell“, und die Nachtwanderung ist nach einer halben Stunde schon zu Ende!
Also entschließt sich Christian für alle, die noch Lust haben, eine weitere Runde durch den tiefschwarzen Wald zu unternehmen!
Freiwillige finden sich natürlich, und so wird noch ein zweites Mal aufgebrochen!
Gegen halb 1 sind dann alle wieder zurück im Lager.
Aufgrund der erhöhten Zeckengefahr werden noch schnell Rücken, Arme, Beine, etc. abgeleuchtet und schon geht’s wieder ins Bett!
Auch an diesem Abend bleiben noch einige lange wach…
Manche Menschen brauchen eben weniger Schlaf…
Der nächste Morgen bietet: ein erneutes Frühstücksparadies, diesmal jedoch keinen Güllewagen, dafür aber viele verschlafene Menschen und einige schöne, übernächtigte Augenringe… 
Nach dem Frühstück das nächste Spiel:
Einen Tresor gilt es zu knacken, doch viele Rätsel liegen dazwischen!
Mit viel Gerenne und einigem Kopfzerspalten ist er jedoch schnell geknackt!
Zur Belohnung: Ein paar Partien Uno, Doppelkopf, Halli-Galli, etc. 
und anschließend feinste Erbsensuppe aus dem Hause „Kochfrau“. 
Und zum Nachtisch: Quark mit Schokostreuseln. 
Pünktlich zur Fahrradrallye kommt Besuch. 
Die Tage zuvor noch meist trocken mit wenigen Schauern, will es der Regen nun richtig wissen!
Doch wie heißt es so schön: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ und zum Glück gibt’s Regenjacken, die das Wetter abhalten!
Nun liegen knappe 30 km und 8 Stationen vor uns.
Auch das Motto Indianer gilt hier wieder: Jede Gruppe bekommt einen Umschlag mit vielen Fotos!
Die gilt es zunächst in die richtige Reihenfolge zu bringen, denn die Fotos sind der Weg!
Die 8 Stationen stehen unter dem Namen der 4 Elemente: Feuer, Wasser, Luft und Erde!
So müssen also Geldstücke aus der Erde geborgen werden, Streichhölzer weggeschnipst, Wasser transportiert werden, Bälle hin und her gespielt werden, etc…
An der 2. Wasserstation beginnt ein richtiges Duell:
Ein Behälter mit Wasser muss möglichst lange auf ausgestreckten Armen stehen bleiben!
Das „starke“ Geschlecht macht‘s vor und so siegt Corny schließlich mit stolzen 14 Minuten!
Während der Fahrt müssen zusätzlich noch einige Dinge gefunden werden:
Schließlich will der Häuptling des Lagers einige Sachen bei sich wissen:
Neben Aufgaben wie: „Finde etwas Einzigartiges und erkläre warum es einzigartig ist“, oder „Suche etwas Weißes in den Weiten der Weiten“ mussten insgesamt 6 teilweise schwere Dinge besorgt werden! 
Wirklich einzigartige Dinge werden gefunden, ganze Baumstämme werden gefällt, ganze Menüs werden zusammengestellt, wirklich tolle Dinge werden präsentiert!
Erst um 7 Uhr ist die letzte Gruppe wieder am Lagerplatz angekommen!
Hungrig, aber trotzdem guter Dinge geht’s nun zunächst zur Familie Volks/Hentschel, bei der wir ein Ständchen spielen und uns für den toll hergerichteten Zeltplatz bedanken.
Anschließend darf endlich gegessen werden.
Ein wahres Festmahl steht uns bevor, schließlich soll dies das letzte warme Essen des Zeltlagers werden. Leckere Bratkartoffeln mit köstlichen Schnitzeln und Frikadellen sowie selbstgemachter Krautsalat werden präsentiert und verschlungen.
Nach dem Spülen kommen wir zum Höhepunkt des Zeltlagers: „Dem Kochfrauenspiel, der Siegerehrung und der anschließenden Fete“…
Im Kochfrauenspiel müssen die 4 Damen einige schwere Fragen beantworten, aber auch Spiele spielen. Doch bevor das Spiel beginnen kann, erwartet uns eine Überraschung: 
Unsere Kochfrauen haben es sich nicht nehmen lassen, selbst auch einen Regentanz einzustudieren und präsentieren diesen nun voller Elan und Gelassenheit!
Alle klatschen mit, am Ende gibt es großen Beifall!
Nun kann das Spiel beginnen:
Wer schneidet das längste Stück Kartoffel in einer Minute, wer kann blind Dinge ertasten, wie viel Kilos wiegt der Jugendvorstand, …
Mit Bravour werden auch diese Aufgaben erledigt und die Kochfrauen können ihre verdiente Heimreise antreten. Als Geschenk überreichen wir noch einen Blumenstrauß und ein selbsterstelltes Küchenbrett!
Jetzt kommt es zur Siegerehrung: Schnell steht fest: Alle Gruppen waren echt spitze und so ist es auch kein Wunder, dass sich die 4 Gruppen nur 3 Plätze teilen müssen!
Den dritten Platz machen die „Halli-Gallis“, den 2. Platz teilen sich die Gruppen „Die Girlianer“ und die „Wanga-Tangas“ und den ersten Platz macht die Gruppe um den „wilden Kussi“.
Nun kann die Party beginnen! Die ersten Lieder werden gespielt, viele beginnen zu tanzen, noch bis tief in die Nacht wird gefeiert. Heute muss keiner um 24 Uhr ins Bett.
Trotzdem sind viele schon früh verschwunden. Schließlich liegen schon einige schwere und anstrengende Tage hinter einem. 
Die letzten Augen schließen sich jedoch erst gegen 4 Uhr. 
Am nächsten Morgen geht’s trotzdem wieder früh raus!
Auch wenn einige etwas länger schlafen, sind um halb 11 alle pünktlich und satt zur Messe da!
Viele Eltern und einige Nachbarn sind gekommen.
Aufgrund von Dauerregen kann die Messe jedoch leider nicht im Wald stattfinden, mit Hilfe eines wirklich guten Pater Thesing wird die Messe trotzdem zum vollen Erfolg!
Jetzt wird der Grill angeschmissen und lecker gegessen!
Immer wieder muss man sich jedoch unter die Zelte stellen, da es nun aus allen Eimern regnet!
In den trockenen Phasen werden Zelte abgebaut und Klamotten verstaut.
Viele Eltern nehmen ihre Kinder sofort mit, so dass nur noch wenige mit dem Fahrrad zurückfahren müssten!
Heftige Unwetter erschweren jedoch das Abbauen! Erst um 4 Uhr sind alle Dinge verstaut und man wäre nun bereit aufzubrechen!
Richtig Lust aufs Fahrradfahren haben jedoch nur noch wenige!
Also beschließen wir, uns auf alle Autos aufzuteilen, Fahrräder zu verstauen und mit dem Auto nach Hause zurückzufahren!
Ein anstrengendes, aber wirklich schönes Wochenende geht zu Ende!

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