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Tolles Ergebnis beim Grenzlandwettstreit 2008

von Andre Loker | Montag, 21. April 2008, 14:17

Gestern war es endlich so weit. Nach langer Probenarbeit hieß es schließlich: früh aus den Federn und ab nach Bocholt. Um halb sieben morgens (*gähn*) traf sich unsere Mannschaft, um die kurze Reise zum Bocholter Rathaus anzutreten. Der Grenzlandwettstreit 2008 stand auf dem Programm – für viele der spannendste und wichtigste Wettstreit im Jahr, weiß man doch um die qualitative Dichte der Vereine im Grenzland. In diesem Jahr war es der Spielmannszug Barlo, der den entgegen gefieberten Wettkampf ausrichtete.

Trüb und kalt war es noch, als wir um 8:07 zum ersten Mal auf die Bühne mussten. Mit gut 50 Spielleuten gaben wir in der Marschklasse den „Highlander“ zum Besten – und überzeugten, wie sich kurze Zeit später herausstellte, die etwas versteckt auf einer Empore sitzenden Wertungsrichter von unseren Qualitäten: Nach dem ersten Durchgang konnten wir uns an die Spitze aller antretenden Vereine in der Marschklasse setzen und hatten dadurch unser Ticket in die A-Klasse für den zweiten Durchgang gelöst.

Den weiten Auftritt des Tages absolvierte dann unsere Jugend mit einer vierzigköpfigen Truppe. Mit viel Spielfreude und einem tollen, dynamisch beeindruckenden Klangköper begeisterte die Gruppe unter der Leitung von Anke Feldheim das Publikum und erntete entsprechenden Applaus.

Nach dem Mittagessen kamen unsere Kleinsten an die Reihe. Die Blockflöten- und Trommelschüler zeigten eindrucksvoll, dass wir mit unserem Nachwuchs ein tolles Fundament für die Zukunft schaffen.

Zwei Auftritte standen noch aus: da war zum einen der zweite Durchgang der A-Klasse. Angespornt von der guten Platzierung im ersten Durchgang boten wir dem Publikum und der Jury das Stück „Spirit of St. Louis“ dar. In diesem flotten Werk wird der Atlantikflug des Charles Lindbergh in der gleichnamigen Propellermaschine vertont.

Schließlich folgte der fünfte und letzte Auftritt des Tages. In der Konzertklasse, die von Kennern der Szene auch gerne die Königsklasse genannt wird, präsentierten wir wie im letzen Jahr das dreiteilige Werk „Caribbean Beauties“. Ganz relaxet ließen wir zum musikalischen Abschluss des Tages noch einmal die Sonne von der Bühne scheinen.

Dann hieß es warten bis zur Siegerehrung. Wie immer überbrückten die Vereine die Wartezeit mit gemeinsamen Feiern. Um kurz nach acht versammelten sich die Dirigenten aller teilnehmenden Vereine im Foyer des Rathauses vor den feiernden Spielleuten und Zuschauern, um endlich zu erfahren, wie sich ihre Vereine gegenüber der Konkurrenz hatten platzieren können.

Und tatsächlich zeigte sich, dass sich unsere Arbeit ausgezahlt hatte. Einen hervorragenden zweiten Platz konnten wir in der Marschklasse nach Hause bringen und versilberten damit die gute Leistung. In der Konzertklasse errangen wir unter 10 gestarteten Vereinen einen tollen fünften Platz. In der Jugendklasse mussten wir uns leider den anderen Vereinen geschlagen geben. Dass wir hier den siebten Platz erreichten zeigt deutlich, wie hoch der musikalische Standard der Vereine des Grenzlandes ist. Gerade das macht den Reiz des Wettstreites aus und dient als Ansporn für den Grenzlandpokal 2009, den die Vereinigten Spielleute Velen ausrichten werden. Tagessieger im Gesamtclassement und damit Gewinner des Grenzlandpokals wurde der Spielmannszug Südlohn. Zweiter wurde der Spielmannszug Oeding. Knapp dahinter konnten wir uns auf dem dritten Platz platzieren, womit wir ein tolles Gesamtergebnis erreicht haben.

Wir danken dem Ausrichter Barlo für die gute Organisation des Wettstreites und freuen uns auf das nächste Jahr.

Fotos werden wir nachreichen!

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